Tipps für ein angenehmes Sonnenbad

Sicher vor der Sonne

1. Sonnencreme

Das Sonnenschutzmittel immer schon auftragen, bevor man in die Sonne geht, z. B. schon im (Hotel) Zimmer einreiben und einziehen lassen, allerspätestens sofort nach dem Entkleiden am Pool oder Strand. Zur Entfaltung seiner vollen Schutzwirkung braucht die Filterschicht etwa eine halbe Stunde.

Cremt man sich zu spät ein, hilft auch der höchste Faktor nichts mehr, da die Schwelle zum Sonnenbrand schon erreicht ist.

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Genau was Sie brauchen

2. Achtsam eincremen

Beim Eincremen muss man besonders vorsichtig sein. Unachtsamkeiten bei der Anwendung an schlecht zugänglichen Hautregionen oder an den Grenzstellen von Haut zu Textilien (Träger, Beinansatz) sind dann unzureichend geschützt und führen meist zu kleinflächigen, aber schmerzhaften Erythemen. Bei schwer erreichbaren Körperstellen bittet man seinen “Nachbarn”.

Sonnenbrände beobachtet man immer wieder am Oberschenkel, an Armen, am Dekollete, an der Stirn, am Fußrist.

Vergessen wird oft, dass die Sonne (noch dazu in unseren Breitengraden) nicht direkt über uns steht, sondern einen recht steilen Einfallswinkel zu diesen Körperteilen aufweist.

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Achtung

3. Kein Parfum verwenden

Tabu sind während des Sonnenbadens vorsichtshalber Parfums und Eau de Toilette, um Überpigmentierungen in Form der “Berloque Dermatitis” zu vermeiden. Zwar sind diese seltener geworden, aber wer weiß. Keine Befürchtungen bestehen bei der Parfümierung der Sonnenschutzmittel selbst, da diese auf Unbedenklichkeit speziell getestet wurden.

Zeit

4. Regelmäßig Schutz erneuern

Ein Teil des Sonnenschutzpräparates kann durch Abrieb (Handtücher, Sonnenliegen, Sand, Bekleidung…) bzw. Schwitzen oder gar Schwimmen verloren gegangen sein. Deshalb immer wieder mal erneut einreiben! Übrigens: Kinder kann man nicht oft genug eincremen!

5. Genug trinken

Den hohen Feuchtigkeitsverlust durch Schwitzen sollte man durch reichlichen Genuss von (salzhaltigem) Mineralwasser ausgleichen.

6. Sonnenbad im Schatten

Schattenpausen sind insbesondere bei hohen Temperaturen wünschenswert. Aber auch im Schatten kann Sonne gefährlich werden, da durch Streuung und Reflexion UV-Strahlen die Haut erreichen können.

7. Verstärkte Strahlung

Vorsicht im Hochgebirge: Die Strahlenintensität nimmt pro 1000 m Höhe um etwa 15 bis 20% zu. Der Weg der Strahlung Sonne – Erde wird kürzer, die Luft wird klarer (kein Smog). Niedrige Temperaturen führen dabei oft zu Fehleinschätzungen. Auch der Meeresstrand hat seine Tücken, obwohl die Höhenlage null ist. Durch Reflexion des Wassers und des hellen Sandes wird die Strahlung erheblich verstärkt.

8. Vorsicht im Wasser

Eine im Wasser (Baden, Schwimmen) gequollene Haut reagiert empfindlicher als normal. Hinzu kommt der “Brennglaseffekt” der auf der Haut aufliegenden Wassertropfen. Daher gilt: Erst abtrocknen, eincremen, dann sonnen. Ebenso können noch vorhandene Salzkristalle des Meerwassers gefährlich werden.

9. Seien Sie aktiv

Wer sich bewegt (Spiele, Strandspaziergänge) bräunt leichter und vor allem gleichmäßiger.

10. Besonderer Schutz

Pflege und Schutz bedürfen besonders gefährdete Körperteile: Die Lippen, die keinen Eigenschutz aufbauen können, werden leicht rissig. Kritisch sind der Nasenrücken (durch seine eng anliegende Haut), die Ohrläppchen, die zarten Augenpartien.

Wer das Ausbleichen und Austrocknen der Haare durch die Sonne vermeiden will, muss vorbeugen. Einmal gibt es spezielle Präparate mit eingearbeiteten Sonnenschutzfiltern, die vor dem Sonnen aufgetragen werden sollen. Außerdem sind Hüte und Kopftücherbestens geeignet und schützen gleichzeitig auch den Kreislauf. Es empfiehlt sich, besonders nasse Haare mit einem Kopftuch zu bedecken. Die Haare müssen gründlich ausgewaschen werden, insbesondere nach dem Schwimmen im Meer. Eine Frisiercreme kann eingestrichen und ab und zu eine Kurpackung angewendet werden. Ein Haarglanzspray hilft bei stumpfen Haaren.

11. UV-Strahlung ist temperaturabhängig

Weil das UV-Licht unsichtbar und kalt ist, begehen viele den Fehler, die Ultraviolettstrahlung anhand der gleichzeitig auftretenden Wärmestrahlung zu beurteilen. Weht jedoch beispielsweise ein kühler Wind oder zeigt der Himmel eine geschlossene Dunst- oder Wolkenschicht, so kann es zu folgenschweren Irrtümern kommen. Außerdem hinkt die Erwärmung der Luft der Intensität der UV-Strahlung zeitlich gesehen hinterher. In sonnenintensiven Gegenden meide man in jedem Fall die Mittagszeit.

12. Nach dem Sonnenbad

Abends nach einem Sonnentag wird die Haut gründlich gereinigt und hinterher ein beruhigendes Aftersun Produkt verwendet. Zum einen erfordert es die Hygiene, denn Schweiß und Talg sowie Reste von Sonnenschutzpräparaten sind ein guter Nährboden für Keime. Zum anderen dankt es die Haut nach einem sonnengestressten Tag, bei der sie durch Wind und Wärme viel Feuchtigkeit verloren hat.

Und wenn es einen doch einmal “erwischt” hat? Bei leichtem Sonnenbrand (Rötung und Spannung) wirken Apres Lotionen beruhigend und kühlend. Direkte weitere Sonnenbestrahlung sollte man bis zum Abklingen der Rötung meiden. Bei stärkerem Sonnenbrand mit kräftigen Rötungen und Schmerzen sollte die Haut durch kühl Umschläge, Wickel oder ein kühles Wannenbad zur Ableitung der Hitze erfrischt werden.

Die Einnahme einer in Wasser gelösten Aspirintablette hat schon manchen geholfen. Auch feuchtigkeitsspendende Emulsionen oder Puderlotionen, die durch Wasserverdunstung kühlen, sind angebracht,: nicht jedoch fette Emulsionen oder Öle (Wärmestau). Bei sehr starkem Sonnenbrand mit Fieber und Übelkeit sollte man sich – spätestens dann – in ärztliche Obhut begeben.

Für zusätzliche Tipps stehen ich und unser Fachpersonal jederzeit zur Verfügung.
Kommen Sie zu uns und nehmen Sie sich etwas Zeit für Ihre Gesundheit.

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