Hitze im Alter – was tun?

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Einfache Verhaltensregeln beachten!

Heiße Sommer werden in Österreich zunehmen und extremer ausfallen. Am größten ist die Hitzebelastung in den bevölkerungsreichen städtischen Gebieten in tiefen Lagen. Ältere, chronisch kranke und pflegebedürftige Personen benötigen während der heißen Tage besondere Aufmerksamkeit.
Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass für Personen ab 75 Jahren in der Woche nach einem Tag mit Temperaturen ab 32 Grad Celsius ein um 15 Prozent erhöhtes Sterberisiko besteht (gegenüber einem Tag mit 21 Grad Celsius).
Zusätzlichen Hitzestress verursachen sogenannte Tropennächte, wenn das Thermometer nicht unter 20 Grad Celsius fällt. Der Körper kann sich aufgrund fehlender Nachtabkühlung nicht ausreichend erholen.

Mögliche Hitzefolgen sind z.B. Schwäche, Verwirrtheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Trockener Mund, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Mit folgenden Tipps hat man die Hitze im Griff:

Körperliche Anstrengungen vermeiden
-Die körperliche Aktivität während der heissesten Tageszeit möglichst beschränken und schattige Orte bevorzugen.

Hitze fernhalten – Körper kühlen
– Tagsüber Fenster schliessen und Sonne fernhalten (Vorhänge zuziehen, Fensterläden schliessen)
– Nachts lüften
– Leichte Kleidung
– Kühl duschen oder baden. Kalte, feuchte Tücher aufgelegt auf Stirn und Nacken erfrischen den ganzen Körper. Kalte Arm- und Wadenwickel sowie Fuss und Handbäder kühlen und senken die Körpertemperatur. Wichtig ist dabei, die Körpertemperatur regelmässig zu überwachen.

Viel trinken – leicht essen
– Regelmässig trinken (mind. 1.5 l/Tag), auch ohne Durstgefühl
– Kalte, erfrischende Speisen: Früchte, Salate, Gemüse, Milchprodukte
– Auf ausreichende Versorgung mit Salz achten
– Verderbliche Nahrungsmittel im Kühlschrank aufbewahren

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